Extrem Heliboarding 2011 (Valdez, Chugach Range)




Heimreise

Veröffentlicht am: 25.04.11 - 18:07

Nach dem saftigen Steak haben wir etwas wehmütig Jan und Dzoka verabschiedet, sie bleiben noch bis zum 1.Mai in Alaska und erkunden auf eigene Faust den Süden von Anchorage.


Um  3.30 Uhr am Morgen (Ostersonntag) klingelte der Wecker im Hotelzimmer, aufstehen, sodass wir um  4 Uhr  vom Hotel in Anchorage zum Flughafen fahren konnten. Die freundliche Art der Alaskaner hat uns gezeigt, dass einchecken mit übergrossem Gepäck auch stressfrei geht (nicht so wie in Zürich beim Hinflug).

Die unendlichen Weiten von Alaska, Kanada und USA aus dem Flugzeug wahr genommen, sind wir über Mineapolis und 3-stündigem Aufenthalt in Amsterdam (Jan, es gibt im Flughafen Amsterdam im oberen Stock ne Raucherlounch!) um 11 Uhr morgens (Ostermontag) müde aber glücklich in Zürich angekommen. Gesamtreisezeit vom Aufstehen bis zu Hause ca. 22 Std.

Grossen DANK an Beat, der uns mit seinem absolut luxuriösen Van an den Flughafen gebracht und auch wieder abgeholt hat.

Das Grün und die blühenden Sträucher haben uns umgehauen. In Alaska herrschten die Farben (wenn man von Farben reden kann) dunkelbraun, weiss, blau und das grau der letzten Tage. Es hat geregnet und geschneit!

Heliboarding in Alaska ist ein sehr spezieller Event für absolut aussergewöhnliche Menschen!


Grossen Dank auch an unsere Teilnehmer Jan, Dzoka, Marco, Benoit, Nik und Fiechti, mit denen diese Abenteuer entstehen konnte.
 

              


Letzter Tag – Abreise-

Veröffentlicht am: 24.04.11 - 05:05

Nach zwei Tagen abwarten, ob sich das Wetter doch noch in letzter Minute ändern könnte, haben wir die Zelte gezwungenermassen und zeitbedingt abbrechen müssen! Wehmütig aber doch voller Freude, dass die Jungs einen unvergesslichen sowohl als auch einen wahnsinnigen Run machen konnten, nehmen wir Abschied von Valdez, vom Meer und vor allem von den steilsten Run’s die es auf dieser Erde wohl nur hier gibt.

Um 9.00 Uhr hiess es stramm stehen alle Koffer vor Göpf legen, damit er nach seinem unverkennbaren Stil laden kann. Dzoka kam ein gaaanz klein wenig zu spät mit seinem Boardbag, was bedeutete, dass Göpf alles nochmals ausladen musste…… nja und so weiter … ist nochmal gut gegangen.

Punkt 10.00 Uhr (wer hat die Uhr erfunden?) standen wir auf dem Pass bei den Guides, kauften noch Erinnerungs-Shirts, verschenkten Schwiiizer Schoggi, gaben noch Trinkgeld, schwelgten uns alle noch in Erinnerung der letzten Tage, der coolen Run’s. Für Sie ist die Saison am Ende.

Das Wetter war angenehm auf der Fahrt zurück. Wir machten im Naturschutzgebiet noch ne kurze Sandwich-Pause mit einem hinreissenden Blick auf eine Bergwelt die wir in der Schweiz nicht so kennen.
In Anchorage um 15.45 Uhr angekommen (das Hotel gleich gefunden), ausladen – einchecken – Auto abgeben – realaxen – und jetzt gehen wir ein saftiges Steak essen. En Guete
(Ortszeit 19.05H)

                       


Letzter Heliboarding Tag

Veröffentlicht am: 22.04.11 - 18:46

Nachdem wir um 8.00 Uhr vernommen hatten, dass das Wetter seinen Willen beibehält, haben wir uns zur Gift-Shopping-Tour entschlossen. Es gibt hier einen Laden, The Prospector genann. Wir haben unseren Gästen schon im Flieger vorgeschwärmt wie einmalig er sei, zudem wussten diejenigen die schon dabei waren, dass man bis zum letzten Tag warten soll um das restliche Feriengeld auszugeben, es könnte ja sein dass sich das Wetter noch verbessert und wir das Geld fürs fliegen ausgegeben.


Den The Prospector muss man einfach gesehen haben. Vom Angelhaken bis zur Thermounterwäsche über Süssigkeiten und Mitbringsel bekommt man alles dort. Obwohl wir hier Karfreitag haben hat der Prospector geöffnet. Danach werden wir noch das Obligate Gruppenfoto machen und so ab 15.00 Uhr ans zusammen packen denken, ausser natürlich auf dem Pass kommt unsere Schönwetterfront zurück, dann werden wir noch bis in die Dunkelheit fliegen. (Ortszeit 8.46H)

Das war wohl nichts mehr mit dem fliegen heute, selbst der Pilot hat sich in Valdez aufgehalten, was nichts Gutes erahnen liess. Deshalb haben die meisten den Tag noch mit den letzten Einkäufen und mit rumhängen verbracht. Ferien einmal anders, eigentlich schade, aber zum Glück können wir das Wetter noch nicht selber machen. Wir planen die Reise in fünf Jahren zu widerholen, wer wird wohl dann alles mit dabei sein? Interesse?? KLICK (Ortszeit 20.36H)
 

                             


Ohne Worte

Veröffentlicht am: 22.04.11 - 08:06

Das schlechte Wetter hat uns in Valdez wieder eingeholt.

                       


Warten auf Extrem-Heliboarding ist angesagt

Veröffentlicht am: 21.04.11 - 04:55

Heute ist wie gewohnt warten angesagt, die normale hinhalte Technik von unserem Helianbieter wird uns wahrscheinlich den ganzen Tag begleiten aber das sind wir uns hier mittlerweile gewohnt. Wir nehmen jede Stunde wie sie kommt. Für Dzoka’s Schulter und mein Knie ist es mehr oder weniger Glück dass das Wetter nicht so ganz mitspielt, wäre das Wetter besser gewesen hätten wir beide sicher nicht gekniffen.

Gegen Mittag sind wir in leichten Schneefall über den Pass mit einem Halt bei der Base zum smal talk, wo wir erfuhren, dass heute nicht einmal der Pilot anwesend ist, aber trotzdem die hinhalte Taktik angewendet wird . Zum Mittagessen sind wir dann zur Konkurrenz in die Rendezvous Lodge.

Was soll ich noch schreiben, die Fotos sagen ja alles aus, (für diejenigen welche es nicht gemerkt haben die Bilder lassen sich mit einem KLICK vergrössern)  man beachte, wir sind hier ja nur gerade 15 m über dem Meeresspiegel. (Ortszeit 18.55H)

              


2. EXTREM-Heliboarding Tag

Veröffentlicht am: 20.04.11 - 09:04

So heute haben alle das bekommen warum sie mit uns nach Alaska gereist sind, nämlich die steilsten Abfahrten welche hier oben überhaupt fahrbar sind. Dank unserm Guide von Vorgestern (Wave) durften wir den steilsten Run fahren und zwar die ganze Gruppe von uns und zusätzlich ein weiterer Gast aus der Schweiz.. So sind heute genau 8 Boarder und zwei Skifahrer den Meteorite the edge of the world (mit über 55 Grad) Runtergefahren. Einigen hat man das Nervenflattern oben auf 2000 m angesehen, andere haben erst im Nachhinein gesagt das sie ev. die Unterwäsche wechsel müssen. Eines ist sicher, diesen Run werden alle nicht so schnell vergessen und noch lange darüber reden. Der weitere Verlauf des Tages war mit mehr oder weniger steilen Hänge versehen, die eine Gruppe hat sich mit Soulbording begnügt, wir hatten windgepressten harten Schnee und zum Schluss doch noch eine herausfordernde Abfahrt, den RFS (really fucking steep).  Mit einem fast überhängenden Einsteig, ein kurzes steiles Mittelstück gespickt mit Steinen und am Schluss noch 5 Km Powderfahrt über den Rücken bis ins Tal. Heute fuhren wir Total 9 Runs (ca. 9000HM)  (Ortszeit 23.04H)

Kommentare von Teilnehmer
Das ist der "meteorite" Run ... das hat alles Andere in meinem ganzen Leben in den Schatten gestellt. - Und ich hab' schon einiges erlebt. Das waren 15 Minuten Adrenalin. Du stehst oben auf dem Gipfel und denkst "holy shit".... jetzt kein Fehler machen... sonst bist so was am Arsch!! So steil dass man kaum über die Snowboard-Kante sieht. Unten angekommen ... die grosse Erleichterung, lebend angekommen zu sein. Definitiv am Limit, mehr geht und will ich auch nicht :-)

So fahrt doch endlich sonnst mach ich noch in die Hosen

Alles, was ich Zuhause in Europa über Lawinen gelernt habe schien hier oben keine Rolle zu spielen: Wir droppten in wahnsinnig steiles Gelände mit tiefem, aber dennoch superstabilem Schnee. Die Abfahrt heisst „Meteorite", besteht aus einer 60° steilen, mit Coulurs durchsetzten Schulter und empfing uns mit 40 cm frischem, kaltem, staubigem Pulver. Dan sagte ich den andern  „Schaut mir zu!" und fuhr in den steilsten, ausgesetztesten Hang, den ich bereits vor 10 jahren von oben gesehen habe und fahren durfte. Ich machte einen perfekten, mühelosen Turn nach dem anderen und verschwand jedesmal in einer Wolke aus weissem Staub..

                                            


Es hätte der 2. Helitag werden sollen

Veröffentlicht am: 19.04.11 - 07:51

Ausser Spesen nichts gewesen

Heute war für die meisten Teilnehmer der härtest Tag gewesen, schönstes Winterwetter Sonnenschein angenehme Temperaturen aber viel zu viel Wind, so dass der heil nur kurz zu einem Erkundungsflug ausrücken konnte, und danach für den ganzen Tag in der Base stehen lassen musste. Wir musste schweren Herzens um 15.00H wir ohne einen Run zufahren den pass Richtung Valdez verlassen und hoffen dass es morgen einen windfreien Tag gibt. (Ortszeit 21.50H)
 

                                            


1. Heli Tag

Veröffentlicht am: 18.04.11 - 08:12

Kurz vorweg viel zum schreiben gibt es Heute nicht, aussagen wie „affengeil“, „die Reise hat sich jetzt schon gelohnt“ usw. sagen eigentlich schon alles.

Also wir sind um 8.15 Uhr weggefahren, auf dem Pass noch schnell das Heli safting gemacht, und dann noch bis 10.00H gewartet bis der Heli zum erste Mal gestartet wurde, ab dann ging es Schlag auf Schlag. Wir flog sehr weit nach hinten ins Tal so dass wir noch unverspurte hänge fanden, das war ein grosser Vorteil so mussten wir kein Hänge zum einfahren machen sondern konnte gerade mit über 45° starten, was den Spass natürlich bei denen die zum ersten Mal mit dabei sind erhöhte. Schon die ersten Abfahrten liessen erahnen was der Tag noch bringen würde. So wurden es bis um 19.00H doch noch 12 Runs (ca. 13800HM) pro Gruppe was für den ersten Tag sicherlich nicht schlecht ist. Danach waren wir noch kurz zum Nachtessen beim Ku Fung, und jetzt sind bereits alle in ihren Zimmer am duschen aber dass noch jemand in den Ausgang will glaube ich kaum. Also dann ein schöner Tag bei Arbeiten zu Hause.  (Ortszeit 22.12H)

 

Link zu den RUNS

                                            


Reise von Anchorage nach Valdez

Veröffentlicht am: 17.04.11 - 05:41

Die Reise nach Valdez, war ausser einem kurzen Umweg in Anchorage nicht gross anstrengend. Die Aussicht auf die Landschaft und Berge war für die Mitreisenden einwandfrei. Nach einer kurzen Mittagspause und Tankhalt in Glennallen, haben wir die Reise Richtung Thomsonpass weitergeführt. Angekommen auf dem Pass haben wir uns bei der Heli Crew angemeldet. Es hat sich seit unserem letzten Besuch auf dem Pass vor fünf Jahren einiges geändert ob das gut ist, das wird sich die nächsten Tage zeigen. Die Lawinen Einweisung haben wir bereits hinter uns gebracht so dass wir morgenfrüh nur noch das Heli safting mache müssen. Das Hotel bezogen und eingekauft für die nächsten Tage haben wir ebenfalls schon. So dass jetzt alle warten um zum Nachessen zu gehen, dann früh schlafen damit wir morgen in der Früh alle fit für den ersten Heli Tag sind. .  (Ortszeit 19.41H)

                       


erster Tag

Veröffentlicht am: 16.04.11 - 16:59

So die erste Nacht haben wir hinter uns gebracht, nach dem feinen Nachtessen gestern Abend, habe wir noch einen kurzen Spaziergang zum Wasserflugzeug See gemacht, die haben aber zur Zeit eher Kufen als Schwimmkörper zu starten und landen, da die meisten Seen noch gefroren sind, so ab 7.30 H gibt es Frühstück dann heisst es den Van richtig zu beladen und 330 Meilen über die zwei Pässe in Angriff zu nehmen so dass wir so gegen 16.00 H bei der Helibase ankommen sollten, um uns anzumelden und danach das Hotel in Valdez zu beziehen, also bis heute Abend in Valdez .  (Ortszeit 06.59H)

                 


Reise nach Anchorage

Veröffentlicht am: 16.04.11 - 04:49

So der erste Eintrag ist bereit. Nach langem Warten in Zürich ist der Flug mit 45 Min Verspätung doch Richtung Amsterdam geflogen. Dafür hatten wir da zu wenig Zeit um noch gemütlich einen Kaffee zu trinken. Ob es für das Gepäck wirklich gereicht hat wissen wir erst in Minneapolis, wir sind ja gespannt.

In Minneapolis angekommen haben wir alle gespannt auf unser Reisegepäck gewartet und es ist prompt angekommen, allerdings ist ein Bordbag aufgeschlitzt worden und ein andres hat sich im Förderband verklemmt. Alles kein Problem wir hatten ja genügend Zeit, bis auf unsere zwei Raucher die hatten den Flieger noch in der letzten Minute erreicht.

Der Flug von Minneapolis war sein Geld wert, so viele Berge und klare Sicht hatten wir die letzten Jahre nie beim Anflug nach Anchorage. Während anderthalb Stunden sind wir über Bergketten und Gletscher geflogen.

Innerhalb einer Std. haben wir den Mietbus abgeholt und das Hotel bezogen, so dass wir jetzt zum Nachtessen gehen können. Nach 24 Std. Reise haben wir es uns verdient.  (Ortszeit 18.49H)

                       


Infos für die zu Hause gebliebenen

Veröffentlicht am: 11.04.11 - 21:21

In Alaska funktionieren unsere Handys wenn überhaupt, nur in Anchorage, dafür gibt es fast überall Internet, richtet euch zuhause ein Skypekonto ein damit könnt ihr dann Gratis nach Hause komunizieren. Zudem sind wir auch über diese E-Mailadresse in Valdez erreichbar.

Unser Autovermieter
ABC Motorhome & Car Rentals, Inc. 3875 Old International Airport Rd. Anchorage, AK99502 Tel. 001-907-279-2000

Unser Hotel für die erste Nacht 15.04. – 16.04.11 / 1 Nacht
Courtyard Anchorage Airport by Marriott, 4901 Spenard Road Anchorage, AK 99517, Tel.001-907-245-0322

Übernachtungen in Valdez 16.04. – 23.04.11 / 7 Nächte
Totem Inn, P.O. Box 648, Valdez, Alaska 99686, Tel. 001-907-835-4443

Extrem Heliboarding 17.04. –23.04.11 / 5 Tage + 1 Tage Reserve
Alaska Backcountry Adventures, Inc., Thompsonpass,  Tel. 001-888-792-922 25

Rückreise Valdez – Anchorage 23.04. –24.04.11
Rückreise ab Valdez am 23.4. spätestens 12.00 Uhr, nach Anchorage, Auto abgeben.

Ankunft Zürich  25.04.11 (Ostermontag)
KL1957 Flug von Amsterdam nach Zürich, geplante Ankunft 11.05 Uhr. (Ankunft 2)




Reise Infos

Veröffentlicht am: 11.04.11 - 20:38

Extrem-Heliboarding Alaska 2011
Extrem-Heliboarding Alaska 2011

Hier erscheinen ab ca. Samstag 16.4.11 der  Reisebericht  und die neusten Bilder von unserem Heliboarding Trip in Valdez (Alaska)

Extrem-Heliboarding Alaska 2011VALDEZ Web-Cam OstWest  / Thompson Pass


Extrem Heliboarding 2011


Extrem-Heliboarding Alaska 2011Skypen (nur für SKYPE Benutzer) Achtung Zeitdifferenz -10 Std siehe oben